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Govinda Natur GmbH
Feckweilerhaide 2
D- 55765 Birkenfeld
Telefon:
+49 (06782) 10967-0
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Montag bis Freitag: 
8:00 - 17:00 Uhr

Fax: +49 (06782) 109 67-99
E-Mail: info(@)govindanatur.de

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NATURKOSTAYURVEDAKOSMETIKArganölWaschnuss
 

Traditionelle Verwendung

Traditionelle Verwendung

Seit undenklichen Zeiten nutzen die indischen Frauen Waschnuss-Schalen, um ihr schönes Haar zu waschen und zu pflegen. Die Menschen verstanden auch die Kunst, eine Körperseife aus Waschnuss-Pulver und ayurvedischen Kräutern herzustellen . Noch heute werden in der Provinz Indiens das Geschirr und andere Haushaltsgegenstände mit der Seifenlauge gereinigt. Nebenbei nutzte auch der Juwelier die Waschnüsse, um seinen Gold- und Silberschmuck auf Hochglanz zu bringen. Nicht nur zum Waschen sind die Waschnüsse geeignet: Sie werden auch als Insektizid, als Mittel gegen Insektenstiche und gegen bestimmte Krankheiten eingesetzt:

Medizinische Anwendungsfelder

(Auszug):

Wurzel: Hustenmittel, "a collyrium in sore eyes and ophthalmia"
Nusskern: Tonikum, Magenschmerzen, Ruhr, Durchfall, Cholera, "hemicrania", "tubercular glands", Gliederlähmung, Hexenschuß, Epilepsie, Asthma, Hysterie, Insektenstiche, Schlangenbiß
Samen: stimuliert den Uterus bei der Geburt; Menstruation

Der Sud der Waschnuss wird in Indien seit jeher auch für die Pflege der kostbaren Kampf- und Arbeitselefanten eingesetzt. Die empfindliche Haut des Elefanten wird auf diese Weise sehr gut gepflegt.

Das Funktionsprinzip

Das Funktionsprinzip

Sobald die Waschnuss-Schalen mit Wasser in Berührung kommen, geben sie eine seifige Lauge (Saponin) ab. Daher kann die Waschnuss sehr einfach in der Waschmaschine benutzt werden. Das Stoffsäckchen verhindert, daß die Waschnuss-Schalen nach Beendigung des Waschvorganges zwischen der Wäsche herausgesucht werden müssen.

Im Gegensatz zu handelsüblichen Waschmitteln, die eine beträchtliche Anzahl von Chemikalien wie Lösungsmittel, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Aufheller enthalten, schont die Waschnuss die Umwelt und ist besonders hautfreundlich.

Ein Weichspüler ist in der Regel nicht erforderlich, die Wäsche ist geruchsneutral.

Die Waschnüsse aus dem Hause Govinda Natur GmbH können garantiert 3x verwendet werden!

Historie und Verbreitung

Historie und Verbreitung

In Indien und Nepal ist die Waschnuss (Sapindus mukorossi und Sapindus trifoliatus) schon seit undenklichen Zeiten als pflanzliches Waschmittel im täglichen Gebrauch. Die Waschnuss wird häufig auch als Pflegemittel eingesetzt. Die Sapindus mukorossi ist im Unterschied zur Sorte Sapindus Trifoliatus deutlich größer (1,8 - 2,5cm Durchmesser) und enthält mehr Saponin. Aus diesem Grund geben Kenner der Sorte Sapindus mukorossi den Vorzug. Ursprünglich ist der Waschnussbaum in Indien und Nepal beheimatet, doch heutzutage findet man ihn auf der ganzen Welt.

Die Waschnuss in anderen Sprachen:

Arabisch: Bandukehindi, Findukehindi, Rita
Bengali: Bara rita, Ritha
Berar: Ud-rack
Bombay (lokaler Dialekt): Rhita, Ritha
Dekkanisch: Ritha
Englisch: Soapnut, Indian Filbert
Gujarati: Aritha, Arithan
Hindi: Ritha
Kanaresisch: Antarale, Antavala, Arishta, Aritala, Burugukayi, Kugate, Phenilu, Runde, Talemaradu
Kannada (nicht zu verwechseln mit Kanada): Kukatakayi, Nurekayi, Kudale-kaye, Urvanjik-kaya
Lambadi: Areta
Malayalam: Arishtam, Chavakayimaram, Pachakkotta, Phenilam, Ponnankotta, Pulinji, Savakkaya, Urvanji
Marathi: Ringin, Rita, Ritha, Rithe
Myanmar: Meavme-sue-khati, Miaymen-sue-khe-si
Persisch: Bindake hindi, Ratah
Sanskrit: Arishta, Arishtaka, Arthasadhana, Garbhapatana, Guchhaphala, Krishnavarna, Kumbhabijaka, Mangalya, Phenila, Pitaphena, Prakirya, Raktabija, Rishta, Somavalkala
Singhalesisch: Antavala, Gaspenela, Kahapenala, Punerai, Puvella, Talaimarutha
Tamilisch: Manippungu, Nittavanji, Neykottan, Ponnankottai, Puvandi, Puchikkottai, Punalai
Telugu: Kungitikaya, Kukudu, Kunkudu, Kunkudu-chettu, Phenilamu
Tulu: Nurekayi
Urdu: Ritha
Uriya: Muktamaya, Muktimonji, Rettia, Ritha
Zentralprovinzen Indiens: Rithia

Ernte und Weiterverarbeitung

Ernte und Weiterverarbeitung

Die Ernte der Früchte (Waschnüsse) findet im September/Oktober statt. Die reifen Nüsse haben eine goldene Farbe und sind klebrig. Durch Lagerung trocknen die Nüsse; ihre Farbe verändert sich in ein rötliches Braun, und die Klebrigkeit läßt nach.

Nach der Ernte werden die Waschnüsse geknackt. Die Schalen werden sorgfältig getrocknet und in Stoffbeutel verpackt. Der innere schwarze Kern ist weder für den Verzehr noch zum Waschen geeignet. Die Schalen hingegen haben wertvolle Inhaltsstoffe, die sich hervorragend zum Wäschewaschen eignen. Sie enthalten den Stoff Saponin, der ähnlich wie Seife wirkt.

Ökologie und Nachhaltigkeit

Ökologie und Nachhaltigkeit

Waschnussbäume tragen nach etwa 10 Jahren zum ersten Mal Früchte und können dann über einen Zeitraum von etwa 90 Jahren einmal jährlich geerntet werden. Die Bäume werden von Generation zu Generation weitergegeben. Dies stellt eine natürliche Form des nachhaltigen Bewirtschaftens dar. Auch wird der Boden somit nicht durch ständigen Neuanbau ausgelaugt, und gleichzeitig wird der Bodenerosion und Wüstenbildung vorgebeugt. Ein weiteres Plus der genügsamen Waschnussbäume ist die Tatsache, daß der Anbau auf kargen, ausgelaugten Böden möglich ist.

Die Waschnuss selber ist komplett biologisch abbaubar und stellt somit eines der natürlichsten Waschmittel dar. Im Gegensatz zu chemischen Waschmitteln unterstützt der Inhaltsstoff Saponin sogar auf natürliche Weise den Abbau von Giften in der Kanalisation.

Die Schalenreste können entweder in den Kompost gegeben oder erneut aufgekocht werden. Der entstehende Sud kann beispielsweise zum effektiven Pflanzenschutz genutzt werden. Bei Schädlingen wie Blattläusen und Spinnmilben einfach betroffene Stellen mit dem Sud einsprühen.

Anwendungsmöglichkeiten

Anwendungsmöglichkeiten

In der Waschmaschine

Die Waschnüsse geben eine seifige Lauge ab, sobald sie mit Wasser in Berührung kommen. Eines der drei beiliegenden kleinen Stoffsäckchen mit 4-5 halben Waschnuss-Schalen befüllen - gut zuschnüren. Das Säckchen dann direkt in die Waschmaschine zwischen die Wäsche legen. Waschvorgang wie gewohnt mit oder ohne Vorwäsche starten. Bei heißen Waschtemperaturen weichen die Waschnüsse mehr auf als bei niedrigen Temperaturen. Deshalb ist im niedrigen  Temperaturbereich auch eine mehrmalige Nutzung der Waschnüsse im Anschluß möglich.

Was kann gewaschen werden?

Bunt- und Kochwäsche 30 ? 90 Grad, Wolle und Seide.

Vorteile:

  • Neutraler Duft
  • Vollkommen biologisch abbaubar
  • Farbschonend
  • Insbesondere bei Allergien und Chemieempfindlichkeit (mit Ausnahme von MCS-Patienten) eine wirkliche Alternative
  • Bis zu 50% weniger Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Waschmitteln
  • Unbelastetes Abwasser
  • Die Waschnüsse aus dem Hause Govinda Natur GmbH können garantiert 3x verwendet werden!

Unser Tipp:
Hervorragend für alle Waschtemperaturen geeignet. Frottierhandtücher werden auch ohne Weichspüler kuschelig. Für normal verschmutzte Wäsche geradezu ideal, im Buntwäschebereich farbschonend. Bei extremen Flecken empfiehlt sich die Zugabe von einem Eßlöffel Fleckensalz. Alternativ kann man auch statt des Fleckensalzes handelsübliches Backpulver verwenden. Für einen natürlichen Duft der Wäsche kann ein ätherisches Öl, z.B. Lavendelöl, in die Waschmaschine (Spülvorgang) gegeben werden.

Neben dem Einsatz als Waschmittel in der Waschmaschine wird der Sud der Waschnuss in vielen weiteren Bereichen als ökologisches Reinigungsmittel geschätzt. Die Herstellung des Suds ist denkbar einfach:

Der Waschnuss-Sud

Sud als Allzweckreiniger:
2-3 halbe Waschnuss-Schalen mit 100-150ml kochendem Wasser übergießen und 10-15 Minuten ziehen lassen. Das in den Waschnuss-Schalen enthaltene Saponin löst sich während dieser Zeit weitestgehend und verbindet sich mit dem Wasser. Waschnuss-Schalen entnehmen, etwas abkühlen lassen und in eine Sprühflasche abfüllen.

Sud als Duschgel/Flüssigseife/Shampoo:
5 halbe Waschnuss-Schalen mit 250ml kochendem Wasser übergießen und 10-15 Minuten ziehen lassen. Das in den Waschnuss-Schalen enthaltene Saponin löst sich während dieser Zeit weitestgehend und verbindet sich mit dem Wasser. Waschnuss-Schalen entnehmen etwas abkühlen lassen und in eine gut gebrauchte Duschgelflasche o.ä. einfüllen.

Je nach Einsatzzweck und Vorlieben kann ein anderes Mischungsverhältnis besser sein. Es ist möglich, einen Sud nachträglich mit Wasser zu verdünnen. Um den Sud etwas zu verstärken, sollte dieser einfach wieder erhitzt und weitere Waschnussschalen zugegeben werden. Auch kann man aus ausgekochten Waschnussschalen durch Kneten durchaus noch Saponin gelöst werden.

Im Haushalt

Gold- und Silberschmuck reinigen
2-3 halbe Waschnuss-Schalen in einer Schüssel mit 100-150 ml heißem Wasser für ca. 45 Minuten einweichen. Eingeweichte Schalen auf der Handfläche etwas rubbeln, so daß ein leichter Schaum entsteht. Mit den Schalenstücken den Schmuck reinigen. Bei Bedarf kann auch eine weiche Zahnbürste verwendet werden. Diese wird dann in das Einweichwasser getaucht.

In der Küche
Aufgrund der antibakteriellen, fett- und kalklösenden Eigenschaften des Saponins ist der Waschnuss-Sud als Reinigungsmittel im Küchenbereich geeignet. Insbesondere chemiesensible Menschen und Allergiker haben somit eine echte Alternative. Einfach etwas Waschnuss-Sud auf einen Schwamm auftragen. Es empfiehlt sich, ab und zu mit etwas heißem Wasser zusätzlich die Flächen zu reinigen und somit überschüssiges Saponin zu entfernen.

Körperpflege und die Körperhygiene
Durch das natürliche Saponin ist die Waschnuss ein exzellentes Haar- und Körperwaschmittel. Neben der reinigenden Wirkung glätten die natürlichen Inhaltsstoffe sanft die Haut und pflegen das Haar bereits beim Waschen. Das Haar läßt sich anschließend sehr leicht kämmen. Insbesondere bei schnell fettendem Haar zeigt es sehr gute Eigenschaften. Angeblich soll sogar die Schuppenbildung deutlich verringert und sich Schuppenflechten (Psoriasis) / Neurodermitis wirkungsvoll behandeln lassen. Neuerdings wird der Waschnuss sogar eine Haarausfall-hemmende Wirkung nachgesagt. Heilende Wirkungsweisen sind bereits seit langer Zeit im Ayurveda bekannt. Der Waschnuss-Sud läßt sich sehr einfach mit einem Seifenspender dosieren.
Auch das Fell von Haustieren kann man sehr natürlich mit dem Sud der Waschnuss reinigen und pflegen.

Im Urlaub und für unterwegs
Einige Waschnuss-Schalen im Handgepäck als praktischer Helfer für unterwegs. Einfach heißes Wasser in ein Waschbecken einfüllen, 2-3 halbe Waschnuss-Schalen einige Minuten einweichen lassen und anschließend im Wasser gegeneinander rubbeln, bis Schaum entsteht. Um kleinere Flecken zu entfernen, einfach eine eingeweichte Waschnussschale über einen feuchten Schwamm reiben.

Pflanzenschutz
Der Sud aus der Waschnuss ist ein wirksames Mittel, um Pflanzen von Schädlingen wie beispielsweise Spinnmilben und Blattläusen zu befreien. Einfach den Sud in eine Sprühflasche einfüllen und die befallenen Pflanzen mehrere Tage hintereinander einmal täglich besprühen. Verstärken läßt sich die Wirkung durch einen Sud aus Brennneseln. Hierzu einfach Brennnesseln einige Tage in Wasser einlegen und stehen lassen. Ein Einsatz von Chemie ist somit nicht notwendig.

Auto- und Maschinenpflege
Geeignet für die Reinigung von fettenden Teilen sowie als Cockpitspray-Ersatz. Am besten vor Einsatz etwas erwärmen und ggf. den Sud mit etwas Wasser verdünnen.

Waschnuss - Wirtschaftlichkeit

Waschnuss - Wirtschaftlichkeit

Auf den ersten Blick mag es erstaunlich sein, daß der Einsatz der Waschnuss anstatt herkömmlicher Waschmittel bis zu 50 Prozent der Kosten reduziert, da der Weg des Produktes vom Produzenten zum Endverbraucher in der Regel doch sehr weit ist.

Dies hat mehrere Gründe: Zum einen ist die Verarbeitung der Waschnuss denkbar einfach. Zum anderen kann der Transport gesammelt in großen Mengen per Schiff erfolgen. Sofern man direkt bei einem Importeur einkauft, entfallen zahlreiche Zwischenhändler, die andernfalls den Preis unnötig in die Höhe treiben bzw. die Gewinnspanne für die Produzenten vermindern.

Zukunft der Waschnuss

Insbesondere durch zahlreiche positive Radio- und Fernsehsendungen ist die Waschnuss in letzter Zeit sehr bekannt geworden.

Für die Menschen in den Anbauregionen bedeutet dies, daß durch die steigende Nachfrage Chancen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung entstehen. Wichtig ist jedoch ein fairer Preis, der den zumeist in einer Kollektive zusammengeschlossenen Bauern ein geregeltes Auskommen ermöglicht. Achten Sie daher bei dem Kauf darauf! Lassen Sie sich im Zweifelsfall eine schriftliche Bestätigung und Infomaterial von den Verkäufern zusenden.

Hier ein direktes Beispiel von Govinda Natur GmbH:
Unsere Waschnüsse stammen aus Nepal, wo die Waschnüsse wild im Himalaya wachsen. Die Regierung erlaubt es der dortigen Bevölkerung, die Nüsse gegen eine gewisse Gebühr zu sammeln und auf dem Markt zu veräußern. Diese Bestände werden von uns gekauft und in Indien weiterverarbeitet. Der Kern wird entfernt, und die Schalen werden in Stoffbeutel verpackt. Für diese Weiterverarbeitung unterstützen wir arme Familien in Bombay, die mit dieser Tätigkeit eine gut entlohnte Arbeit gefunden haben.

Es ist anzunehmen, daß auch das Bewußtsein hinsichtlich der eigenen Ressourcen in den Ursprungsländern selbst wächst, da dort leider allzu häufig teure, westliche Waschmittel verwendet werden. Da diese in der Regel ungeklärt mit dem Abwasser in die Umwelt gelangen, oder teilweise sogar direkt beim Waschen der Wäsche in Flüssen und Seen benutzt werden, wäre eine Verwendung in den Ursprungsländern eine Verbesserung für Flora und Fauna.

Da Waschnussbäume auch auf kargen Böden angepflanzt werden können, wird mit jedem Baum der Bodenerosion entgegengewirkt. Da die Bäume einen direkten Nutzen für die Besitzer einbringen, ist die Abholzung, die insbesondere in Steppengebieten die Wüstenbildung deutlich verstärkt, ein direkter finanzieller Nachteil. Es ist daher anzunehmen, daß langfristig eine verstärkte Nachfrage zu mehr Anpflanzungen insbesondere in regenarmen Gebieten führt. Da sich die Waschnuss mit dem Saponin auf natürliche Weise erfolgreich gegen Schädlinge, Pilze und Bakterien schützt, ist ein Einsatz von Pestiziden u.ä. glücklicher Weise nicht notwendig. Dies ist ein weiterer großer Vorteil, da sowohl Umwelt wie auch Geldbeutel des Produzenten nicht belastet werden.

 
 
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